Vom Apfel zum Apfelstrudel

Oktober ist die Erntezeit für Fallobst. Als Winterfrucht sticht dabei besonders der Apfel hervor. Er schmeckt nicht nur den meisten, er hält auch Gesund und bietet reichlich Vitamine, auch tolle Gerichte können daraus gezaubert werden. Das beliebteste Gericht ist aber sicher der Apfelstrudel, hergestellt aus Äpfeln aus dem hauseigenen Garten.

Zuvor stellen sich mir aber eine ganze Reihe von Fragen: „Will ich mir wirklich einen Baum in den Garten stellen? „Wenn ja, welche Sorte soll es eigentlich sein?“ „Schmecken sie überhaupt?“ und „Was kann ich damit  machen?“.  Obendrein ist ein Apfelbaum nicht einfach eine Pflanze, die ich wahllos je nach Geschmack austauschen kann. Der Baum muss gedeihen, er braucht seine Zeit und ein kleines bisschen Zuwendung braucht er auch. Da die meisten Kunden, wie ich selbst auch, keine Botaniker sind, fällt es meist schwer, sich für den richtigen Baum zu entscheiden.

Deshalb fand ich die Idee von Globus in Saarlouis interessant. Im Außenbereich befanden sich unter einem Zelt mehrere Apfelbaumsprösslinge, davor standen Körbe. Diese waren gefüllt mit den Äpfeln, die die künftigen Bäume tragen werden. Natürlich konnte man einfach zugreifen und einen Apfel probieren  und gleichzeitig auf einer Infotafel lesen, wie ich den Apfel verwenden kann – Kompott, Strudel oder Kuchen. Eine super Idee für den unentschlossenen Kunden. Dem schmeckt nicht nur die  Apfelsorte, sondern kann sich bereits auf die erste Ernte freuen, nachdem er sich für einen Sprössling entschieden hat.  

Das einzige was jetzt nur noch gelingen muss ist  der Apfelstrudel.

Fabian Forer

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